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Ich würde aus gesundem Menschenverstand heraus antworten: Ein Nahrungsergänzungsmittel sollte den Alltag verbessern und kein neues Problem schaffen. Wenn Kollagen offenbar mit Symptomen in Verbindung steht, würde ich es nicht mehr als unverzichtbar betrachten. Auf den Körper zu hören ist wichtiger, als die Dose leer zu machen.
Ich vermute, dass viele Beschwerden im Zusammenhang mit Kollagen eher auf die Verdauung oder eine Unverträglichkeit gegenüber einer bestimmten Zusammensetzung zurückzuführen sind als auf Kollagen an sich. Sollte die Reaktion jedoch mit Blutdruckproblemen, schweren Magenbeschwerden, Hautausschlag oder Atemproblemen einhergehen, würde ich die Einnahme abbrechen und einen Facharzt konsultieren.
Bei einem Problem wie einer Gewichtszunahme würde ich mir den zeitlichen Zusammenhang ansehen. Hat es direkt nach der Einnahme von Kollagen angefangen, oder haben sich auch die Ernährung, der Hormonhaushalt, die Hautpflege, die Medikamenteneinnahme oder die sportlichen Aktivitäten verändert? Ich würde nicht in Panik geraten, aber ich würde dieses Signal ernst nehmen.
Nebenwirkungen sind individuell. Die eine Person kann täglich Kollagen einnehmen und sich dabei wohlfühlen; bei einer anderen können Blähungen, Verstopfung, Veränderungen der Haut (Akne), Übelkeit oder ein Völlegefühl im Magen auftreten. Ich würde mit einer kleineren Dosis beginnen und vermeiden, mehrere neue Produkte gleichzeitig einzuführen.
Es kann vorkommen, dass Kollagenpeptide bei manchen Menschen Beschwerden auslösen, insbesondere im Zusammenhang mit einer Gewichtszunahme, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass dies immer am Kollagen liegt. Die Dosierung, Aromastoffe, Süßungsmittel, zugesetzte Vitamine, Stress, die Ernährung und andere Nahrungsergänzungsmittel können das Bild verzerren.
