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Aus biologischer Sicht ist bekannt, dass Kollagenpeptide die Darmgesundheit fördern. Die Aminosäuren Glycin und Glutamin tragen dazu bei, die Schleimhaut des Darmtraktes zu stärken.
Allerdings benötigt Protein für den Stoffwechsel viel Wasser. Wenn Verbraucher trockenes Kollagenpulver in einem winzigen Espresso-Schot einnehmen und den Rest des Tages kein Wasser trinken, verlangsamt sich ihre Magen-Darm-Motilität. Das liegt einfach daran, dass der Körper Wasser aus dem Dickdarm entzieht, um die hohe Proteinlast zu verarbeiten.
Ariana hat recht – es handelt sich um ein Problem im Zusammenhang mit Makronährstoffen, nicht um ein spezifisches Problem mit Kollagen. Reine Kollagenpeptide enthalten absolut keine Ballaststoffe.
Aus Sicht der Rezepturstrategie bietet dies eine großartige Chance. Um dieser möglichen Nebenwirkung entgegenzuwirken, empfehle ich meinen Kunden oft, eine “Collagenmischung für die Darmgesundheit” zu entwickeln. Wir nehmen eine hochwertige Basis aus hydrolysierten Peptiden und mischen sie mit löslichen Ballaststoffen (wie Inulin oder Akazienfasern) sowie einigen Probiotika. Dadurch wird das Problem der Verstopfung vollständig beseitigt, und die Marke kann für ein multifunktionales Produkt einen Aufpreis verlangen.
Wir beobachten das Kundenfeedback sehr genau, und obwohl es relativ selten vorkommt, erhalten wir gelegentlich Beschwerden über Verstopfung.
In der Regel tritt dies auf, wenn ein Kunde, der sich normalerweise proteinarm ernährt, plötzlich täglich 20 g reines Kollagen zu sich nimmt. Jede plötzliche Erhöhung der Proteinaufnahme ohne entsprechende Steigerung der Wasseraufnahme kann die Verdauung verlangsamen. Wir schulen unser Kundenservice-Team dahingehend, den Anwendern zu raten, mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen und mit einer geringeren Dosierung zu beginnen, bevor sie sich schrittweise bis zu einem vollen Messlöffel hocharbeiten.
