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Als Markeninhaber ist das Wichtigste, was ich meinen Kunden darüber erklären muss, woraus Kollagen besteht, nämlich woraus es nicht besteht: aus Pflanzen.
Es gibt kein veganes Kollagen. Da Kollagen ausschließlich ein tierisches Protein ist, stammen echte Kollagenpeptide immer aus tierischen Quellen. Wenn Kunden nach veganen Alternativen fragen, müssen wir umschwenken und ihnen “Kollagenaufbauer” (die aus pflanzlichen Vitaminen und Aminosäuren bestehen) verkaufen, doch die Peptide selbst stammen ausschließlich aus tierischen Quellen.
Ich halte es für sehr wichtig, hier den Aspekt der Nachhaltigkeit hervorzuheben. Wenn Verbraucher fragen, woraus das Produkt besteht, reagieren manche zimperlich, aber das sollten sie nicht.
Die Herstellung von Kollagenpeptiden ist tatsächlich ein hervorragendes Beispiel für Upcycling. Die Rohstoffe (Häute, Knochen und Schuppen) sind Nebenprodukte der Fleisch- und Fischindustrie. Anstatt diese nährstoffreichen Teile zu entsorgen, gewinnen spezialisierte Betriebe das Protein daraus, um hochwertige Nahrungsergänzungsmittel herzustellen. Wenn Sie Markeninhaber sind, ist dies eine großartige Nachhaltigkeitsgeschichte, die Sie Ihren Kunden erzählen können.
Von ihrer chemischen Struktur her bestehen Kollagenpeptide ausschließlich aus Aminosäuren – vorwiegend Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Was die Rohstoffe betrifft, so werden sie jedoch aus dem Bindegewebe von Tieren gewonnen.
Der überwiegende Teil des kommerziellen Massenmarktes besteht aus Rinderhaut und -knochen (Kuh), die eine hervorragende Mischung aus Typ-I- und Typ-III-Kollagen liefern. Die zweitbeliebteste Quelle sind Fischschuppen und -häute, die überwiegend Typ-I-Kollagen enthalten. Je nach Anwendungsbereich gibt es auch Produkte aus Schweinehaut und Geflügelknorpel (Huhn).
